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Monat: Juli 2017

Der Anschlag – Stephen King

Jake Epping lebt in den USA ein unbeschwertes Leben als Lehrer. Eines Tages trifft er seinen guten Kumpel Al, dem ein Diner in der Stadt gehört. Irgendwie scheint Al von einem Tag auf den anderen stark gealtert zu sein, obendrein hat er aus heiterem Himmel Lungenkrebs im Endstadium.

Stephen King - Der Anschlag auf dem Tolino Ebookreader
Für ein Buch, das in den 60ern Spielt wird natürlich in ein Sixties Restaurant gegangen.

Wie kann das sein? Die beiden haben sich vor kurzem erst gesehen? Trotz Krankheit altert doch niemand so schnell? Das Geheimnis ist die Zeit. In dem Lebensmittellager von Als Diner hat Al selber zufällig einmal ein Zeitportal entdeckt, er nennt es selber den „Kaninchenbau“, mit dem er ins Jahr 1959 reisen kann. Er kommt immer an dem selben Ort, zur selben Zeit an und es passieren immer wieder die gleichen Dinge. Die Menschen können sich jedes mal aufs neue nicht an ihn erinnern. Obwohl es zu Beginn der Zeitreise immer den sogenannten „Gelbe Karte-Mann“ gibt. Dieser scheint geistig nicht ganz bei der Sache und hat immer eine Gelbe Karte in der Hand. Al hat ihn immer als Verrückten abgestempelt, Jake sieht ihm etwas skeptischer entgegen. Weiß der Gelbe Karte-Mann mehr als er sich vorstellen kann?

Das besondere ist in der „richtigen“ Zeit vergeht nur eine Minute während im Jahr 1958 bereits ein Jahr vergangen ist.

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Eine Buchhandlung auf Reisen – Christopher Morley

Reisender Parnassus

Helen McGill und ihr Bruder Andrew leben auf der Sabine Farm. Während Helen sich um den Haushalt auf der Farm kümmert, schreibt Andrew Bücher und vagabundiert gern in der Weltgeschichte herum. Andrew hat es weit gebracht. Seine Bücher sind sehr beliebt.

Eines Tages steht Roger Mifflin vor der Tür. Andrew ist mal wieder unterwegs. So muss Helen sich ihm annehmen. Zunächst denkt sie, Mifflin ist ein weiterer Verleger, der an Andrews neuestem Manuskript interessiert ist. Aber es kommt anders. Mifflin hat eine Buchhandlung auf Rädern, einen sogenannten Parnassus. Da er das viele Reisen mittlerweile satt hat, will er seinen Parnassus mit samt des Pferdes Pegasus und den Hund Bock verkaufen – am liebsten an den bücherliebenden Andrew McGill. Helen sorgt sich jedoch darum, dass Andrew diesen Wagen tatsächlich kaufen würde und dann wieder nie zu Hause ist um sie zu unterstützen und entschließt kurzerhand den Parnassus selbst zu erwerben. Ohne auf Andrews Rückkehr zu warten, fährt sie mit Mifflin mit und hinterlässt lediglich eine kurze Notiz.

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Ein Statement an den Spiegel Bestseller Sticker

Neulich haben wir einen einen Bericht über das Literaturcamp in Heidelberg bei Tapsis Buchblog gelesen. Dort hat sie zusammen mit Martin Krist an einer Diskussion teilgenommen, die uns zum nachdenken angeregt hat. Kommt die gemeine Leseratte in einen Buchladen so findet man fast immer die gleichen Bücher. Hier ein bekannter Krimiautor, der sein 5. Buch in diesem Jahr veröffentlicht. Da eine Biographie eines derzeit bekannten Politikers, hier ein bekanntes Kinderbuch. Auf jedem 2. Buch pappt der Sticker „Spiegel Bestseller“. In den letzten Jahren haben wir von nixzulesen viele Bücher gekauft. Oft sehr aktuelle, oft teure. Für ein Hardcoverbuch blättert der Lesefreund gerne mal 20- 30 Euro hin. Und leider gab es auch des öfteren Bücher, die wir sehr schnell abgebrochen haben, weil sie stinklangweilig sind.

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