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Böses Kind – Martin Krist

Ich hatte das große Glück den neuen Thriller „Böses Kind*“ von Martin Krist vorab lesen zu dürfen. Zu dieser Zeit befand ich mich in einer unheimlich langen und für mich sehr außergewöhnlichen Leseflaute. Martin Krist hat es geschafft, mich da wieder heraus zu holen. Gleich das erste Kapitel beginnt mit einer verängstigten Entführten. Martin Krist Boeses Kind Rezension auf www.nixzulesen.de

Suse und Jackie

Suse ist alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Mit der Erziehung der 14jährigen Jackie, dem 6jährigen Dennis, dem einjährigen Theo und Ihrem Halbtagsjob ist Suse stark überfordert. Ihre Tochter, Jackie, ist mal wieder abgehauen. Seit der Trennung ihrer Eltern ist Jackie bereits mehrmals ausgebüchst. Ungewohnt ist jedoch, dass auch der Familienhund, Tapsi, weg ist. Doch die Terrassentür in Jackies Zimmer wurde offen gelassen. Nach zwei Tagen sind Jackie und Tapsi noch immer nicht zurück. Suse erstattet daher eine Vermisstenmeldung und macht sich nun wirklich große Sorgen.

Kommissar Frei

Währenddessen ermitteln Kriminalhauptkommissar Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers in einem außergewöhnlichen Mordfall: Sina Weinstein wurde mit einem Draht stranguliert, anschließend ausgezogen und gewaschen. Frei wird kurz darauf schon mit einem weiteren Fall konfrontiert: Ein Hund wurde aufgehängt und aufgeschnitten an einer Mauer genagelt aufgefunden. Schnell wird dem Leser klar, dass es sich dabei nur um Tapsi handeln kann.

Kurz darauf wird eine übel zugerichtete Leiche, eingemauert, bei Bauarbeiten entdeckt. Mit ihr wurde der Rucksack von Jackie eingemauert. Frei wird nun hellhörig und nimmt Kontakt zu Suse auf. Die Polizei sucht fieberhaft nach Jackie und auch Suse geht allein auf die Suche.

Ein Kapitel noch!

Die ersten 100 Seiten von „Böses Kind“ ziehen sich etwas in die Länge. Danach wird es aber wirklich spannend. Ich wollte das Buch kaum weglegen: „Ein Kapitel geht noch… Na gut, eins noch, dann geh ich aber wirklich schlafen.“ Das Buch ist meines Erachtens ganz schön kurz. Es hätte meinetwegen gerne noch 200 Seiten länger sein können. Auch das Ende des Buches ist super. Man erfährt, was passiert und dann ist Schluss. Es gibt keine langweiligen 20 Schlussseiten, in denen nochmal das restliche Leben der Figuren erzählt wird. Es geht Schlag auf Schlag und bam… Ende. Super!

Leider gibt es einen fiesen Cliffhanger zum Fall Weinstein. Das kennen wir zwar schon von Martin Krist, aber es tut jedes Mal aufs Neue weh. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall von Henry Frei und somit auf das neue Buch „Stille Schwester“. Wem es genauso geht: Es erscheint am 21. Mai 2018. Für mich steht fest: Das werde ich lesen!

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