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Kategorie: Spannung pur

Palast der Finsternis – Stefan Bachmann

Vor einigen Wochen habe ich zum ersten Mal bei einem Gewinnspiel gewonnen. Ich bekam eine Lovelybox zugeschickt. Darin befanden sich unter anderem drei brandneue Bücher aus dem Diogenes Verlag. Eines davon ist der Palast der Finsternis* von Stefan Bachmann. Der Autor ist erst 24 Jahre alt und hat mit dem Palast der Finsternis ein wirklich raffiniertes Buch geschaffen. Der Diogenes Verlag stuft die Geschichte als Roman ein. Ich würde es eher der Fantasy zuordnen. Das Buch verfolgen wir in zwei Handlungssträngen: in der Gegenwart aus Anouks Perspektive und in der Vergangenheit um 1789/1790 aus Aurélies Sicht.

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Erbarmen oder: Die Frau im Käfig von Jussi Adler Olsen

Carl Mørcks erster Fall – Das Sonderdezernat Q 2007: Carl Mørck wird nach einem Zwischenfall bei einem Polizeieinsatz angeschossen, sein Kollege Anker stirbt dabei, sein guter Freund Hardy Henningsen ist seitdem querschnittsgelähmt. Daraufhin wird Carl versetzt. Das Sonderdezernat Q wird extra für ihn geschaffen. Mørck soll sich von nun an um alte ungeklärte Fälle kümmern. Ihm wird der aus Syrien stammende Assad zur Seite gestellt. Auf den Leser hinterlässt Assad von Anfang an einen super sympathischen Eindruck. Er könnte durch und durch dänisch sein, wenn da nicht verschiedene Redewendungen wären, die er nicht versteht. Assad geht mit einer kleinen Naivität seiner Arbeit nach und wird von Carl vorerst nicht ernst genommen. Aber schon bald merkt auch er, dass Assad wirklich wirklich was drauf hat. Den Kontakt zu Hardy hält Carl weiterhin konsequent. Er weiht ihn in die aktuellen Fälle ein und versucht dadurch seinen Lebenswillen aufrecht zu halten. Mørck fühlt sich…

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Engelsgleich – Martin Krist

Habt ihr Lust auf einen Psycho-Thriller? Dann habe ich hier etwas für euch. Ich habe mir einen weiteren nervenaufreibenden Thriller von Martin Krist mit dem Titel Engelsgleich* vorgenommen. Die 10jährige Anezka kommt aus Osteuropa und ist freiwillig mit Pjtor mitgegangen, um in Deutschland ein besseres Leben zu haben. Zu diesem Zeitpunkt war ihr jedoch nicht klar, was sie wirklich erwartet. Anezka wird misshandelt, verprügelt und versucht zu fliehen. In einer Lagerhalle in Schulzendorf platzen Kevin und Sandrine, zwei Jugendliche, herein, als Pjtor gerade auf Anezka mit einer Eisenstange einschlagen will. Er erschießt Sandrine. Kevin und Anezka können gerade noch fliehen. Sie rennen um ihr Leben… Werden Sie es schaffen Pjtor zu entkommen? Kurz darauf finden Kommissar Paul Kalkbrenner und sein Team Sandrine. In der gleichen Halle befinden sich mehrere Schlammbecken, die nach Kloake und Reiniger müffeln. Darin versteckt findet die Polizei 11 Kinderleichen: 8 Jungs und 3 Mädchen. Die Autopsien ergeben, dass…

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Der goldene Handschuh – Heinz Strunk

Zum Goldenen Handschuh

Heinz Strunk schreibt über Fritz Honka, der in den 70er Jahren als Serienmörder bekannt wurde. Das Buch ist die biographische Darstellung Honkas.

Um das Bild zu verstehen, muss man das Buch gelesen haben. Und es ist wirklich lesenswert!

Strunk beschreibt auf den ersten etwa 200 Seiten das Leben Honkas vor den Morden. Fritz Honka stammt aus Leipzig, lebt mittlerweile in Hamburg und verkehrt in diversen Kaschemmen auf der Reeperbahn. In der Kneipe Zum Goldenen Handschuh ist er als Fiete bekannt. Im Lebensmittelpunkt stehen Korn, und damit ist nicht die Band gemeint, und Sex. Honka ist kein attraktiver Mann. Er schielt, ist klein und seine Augen stehen zu weit auseinander. Dennoch lässt er kaum eine Chance ungenutzt Frauen anzubaggern. Er sucht sich meist ältere vereinsamte Frauen, die sich prostituiert haben und noch prostituieren. Er liebt es ihnen ihren freien Willen zu nehmen und lässt sich das sogar unterschreiben. Er spielt gern den Dominanten und demütigt „seine“ Frauen. Später findet er eine Anstellung als Nachtwächter bei Shell. Hier vergewaltigt er beinah seine Kollegin, von der er denkt, sie würde mehr von ihm wollen.

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Drecksspiel – Martin Krist

Bei der Osterpost von Martin Krist habe ich mich für das erste der drei Werke entschieden. Ich lese gern der Reihenfolge nach. Also ging es für mich mit Drecksspiel los. Dieser Thriller hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Das ändert jedoch nichts an der grandiosen Geschichte. Der Thriller beginnt mit einer zweiseitigen Auflistung aller Charaktere und einer kurzen Erläuterung, um wen es sich handelt. Für mich kein guter Start. Bei zu vielen gleichzeitig auftauchenden Charakteren verliert man als Leser schnell den Überblick. Ich konnte aber positiv feststellen, dass es kaum notwendig ist nachzuschlagen, über wen man gerade was liest. Das Nachschlagen habe ich eher genutzt um meine Neugierde zu befriedigen, was als nächstes passiert. Aber Krist ist ja nicht doof, geholfen hat mir das nicht. Das Buch ist in so einigen Handlungssträngen aufgebaut, die auch in diesem Buch alle zusammenführen. Die Geschichte in der aktuellen Zeit Die erste Geschichte beginnt…

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Brandstifter – Martin Krist

Wir haben pünktlich zum Osterfest Post vom Thriller Autor Martin Krist bekommen. Vielen Dank dafür! 3 Bücher waren im Paket und ich habe mich als erstes für sein neuestes Werk Brandstifter* entschieden. Es war das erste mal, dass wir von jemandem angeschrieben wurden und quasi extra Arbeit zugewiesen bekommen haben (als fauler Student ist das ja gleich doppelt neu). Ich hatte anfangs etwas bedenken, was mache ich, wenn mir nicht mal eines der 3 Bücher gefällt? Ich kann doch nicht von jemandem Bücher überlassen bekommen und mich in der Rezension nur aufregen. Auf der anderen Seite will ich ja auch eine ehrliche Meinung schreiben. Ich musste das Risiko einfach eingehen. Und es hat sich gelohnt. Der erste Handlungsstrang Worum geht es also? Zunächst muss man erwähnen, dass es  mehrere Handlungsstränge in diesem Buch gibt, die sich nur langsam zusammenfügen. Es ist klar, das hängt irgendwie miteinander zusammen, aber wie genau, das ist…

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Brot und Bücher im April

Juhuu! Endlich wieder Brot und Bücher in der Buchbox. Wir mögen diese Veranstaltung ja wirklich gerne, sie hat nur einen Nachteil: Der Bücherstapel schwillt an. Wir sind diesmal insgeheim mit der Hoffnung hingegangen, dass nur langweilige Bücher vorgestellt werden. Unser Wunsch wurde nicht erfüllt. Vorher gab es noch ein Stück Kuchen im Kaffee Raum Berlin, mit einem köstlichen weißen Schokokuchen.

wer weiße Schokolade mag, wird diesen Kuchen lieben!

Beginn war wie immer um kurz nach 20:00 Uhr. Dieses Mal waren 9 Bücher am Start, die sehr  unterschiedlich waren. Während beim letzten mal nur eine Frau und 3 Männer ihre aktuellen Lieblingswerke präsentiert haben, war es diesmal genau umgekehrt.

Der erste Teil Brot und Bücher

Los ging es mit einem echten Geheimtipp. Morten Brask hat das Buch Das perfekte Leben des William Sidis verfasst. Es handelt von (man ahnt es) William Sidis, der zu seinen Lebzeiten als Wunderkind und klügster Mensch der Erde galt. (Ich mag’s übrigens nicht, wenn man sagt „irgendwas der Welt“, wir wissen nicht was alles für Extreme auf anderen Planeten leben, aber der klügste Mensch der Erde war er definitiv. Und ich bin heute der Klugscheißer des Tages, aber ist schon vorbei). Er wurde mit 11 Jahren in Harvard angenommen hatte aber eine eher trostlose Kindheit. Ein richtiges Kind war er eigentlich nicht. Ich mag Geschichten über solche unverstandenen Menschen, vielleicht weil meine halbe Familie aus eben solchen besteht. Ich musste unweigerlich an den Film „The Imitation Game“ mit Benedict Cumberbatch denken, in dem es um Alan Turing, einen ebenfalls sehr unverstandenen, hoch intelligenten Menschen ging. Es ist nicht exakt die gleiche Lebensgeschichte, aber diese Verknüpfung in meinem Gehirn hat dafür gesorgt, dass dieses Buch auf meiner Kaufliste gelandet ist.

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Das Dorf der Mörder – Elisabeth Herrmann

Das Dorf der Mörder von Elisabeth Herrmann auf www.nixzulesen.deDas Dorf der Mörder* von Elisabeth Herrmann ist in zwei Handlungsstränge unterteilt.

Der Mord im Tierpark

Im Berliner Tierpark geschieht ein Mord. Im Pekari-Gehege (eine spezielle Schweine-Rasse) wird ein von den Schweinen zerfleischter Mann gefunden. Die Streifenpolizistin Sanela Beara ist sofort zur Stelle. Charlotte Rubin, die im Tierpark Ratten zum Verfüttern züchtete, wird verdächtigt, nachdem sie Sanela zusammenschlägt. Charlotte wird in den Medien zerrissen. Nach Sanelas Genesung ist sie sich jedoch nicht sicher, ob wirklich Charlotte dahinter steckt und beginnt zu ermitteln. Ihre Befugnisse reichen jedoch nicht aus um der Sache so nachgehen zu können, wie sie es gern täte. Dadurch gerät sie mit ihrem Vorgesetzten Gehring stets aneinander. Gehring reagiert mehrfach erbost über Sanelas Alleingänge. Sanela lässt sich natürlich nicht von ihrem Bauchgefühl abbringen und geht ihrer Wege.

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