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Die Akademie Morde – Martin Olczak

Das Buch Die Akademiemorde von Martin Olczak ist mir beim stöbern im Buchladen in die Hände gefallen. In schwedens Hauptstadt Stockholm werden innerhalb kurzer Zeit mehre Mitglieder der Schwedischen Akademie ermordet. Der Mörder fällt durch seine aussergewöhnlichen Waffen auf. Beim ersten mal verwendet er ein altes Gewehr, bei dem die Kugel noch mit Wachs eingeschmiert wurde. Ein weiteres mal verwendet er dagegen ein sehr modernes Geschoss. Dran an dem Fall ist die Komissarin Claudia Rodriguez, die sich direkt auf Recherche begibt unter anderem in einem Antiquaritat, das ihrem ehemaligen Freund Leo gehört. Vor jedem Kapitel findet man eine Seite auf der ein Nobelpreisträger steht, in welchem Jahr er den Preis bekam und mit welcher Begründung.  Solche Details sind immer toll, finde ich. Interessant: zwischen 1940 und 1943 wurden keine Nobelpreise vergeben. Da war wohl was wichtiges los.

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Tja und wie gehts nun weiter?

Der Anfang ist total spannend, die ersten 2/3 circa, doch dann wird es auf einmal seltsam. Auf einmal trennen sich die Handlungsstränge, Claudia wird vom Dienst suspendiert und darf nicht mehr and dem Fall weiterarbeiten. Macht sie dann aber trotzdem, mit Leo. Sie gelangen dann in das schwedische Archiv in dem sich auch die streng geheimen Protokolle der schwedischen Akademie befinden. Diese wurden während diverser Treffen geschrieben. Es wird ab einem gewissen Punkt etwas verwirrend. Ich hatte beim Lesen das Gefühl,dass  sie dem Mörder längst auf der Spur  sind, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen.

Das macht das Buch leider am Ende etwas verwirrend. Schade, der Anfang war eigentlich ganz gut. Kennt ihr das, wenn am Ende der Mörder gefasst wurde und eigentlich alles klar ist, doch es gibt dann trotzdem noch ein kurzes Kapitel? Ich habs nicht gelesen, das Buch kam mir nicht so vor als wenn es einen Handlungsumschwung auf der letzten Seite gab. Es war ein durchwachsener Thriller, den Akademieteil fand ich toll. Auch, dass es in Schweden gespielt hat, wo die Nobelpreise ihren Ursprung haben. Das Ende lässt das ganze Buch etwas durchwachsen werden.

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