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Die Reise der Amy Snow – Tracy Rees

Wir schreiben das Jahr 1831: Aurelia Vennaway ist 8 Jahre alt und die Tochter einer hochangesehenen Adelsfamilie in England. Sie schleicht sich nach draußen und hört etwas schreien. Nackt im Schnee findet sie ein junges Baby. Sie nennt es Amy Snow.

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Aurelias Eltern mögen Amy nicht. Ein verwahrlostes Kind, aus einem ungestümen, armen Hause. Aurelia selbst ist jedoch total vernarrt in ihre Freundin Amy. Sie spielt mit ihr im Garten, stellt ihr Rätselaufgaben, liest ihr vor.

Amys Reise

Doch leider stirbt Aurelia in sehr jungem Alter an einer Herzschwäche. Kurz zuvor unternimmt sie ohne Amy eine lange Reise über mehrere Monate. Nach der Beerdigung und der Verkündung der Erbansprüche verlässt Amy ihr bisheriges Zuhause. Aurelias Mutter, Lady Vennaway, jagt sie quasi vom Hof. Sie geht mit einer gepackten Tasche und einem hinterlassenen Brief von Aurelia in dem sich 10 Dollar befinden. Hier beginnt eine turbulente Reise für Amy. Sie empfängt Briefe von Aurelia mit Rätselaufgaben. Amy wird von ihr in den nächsten Ort zum nächsten Ziel geführt. Aurelias Freunde aus dem ganzen Land halfen ihr vor ihrem Tode dieses Gespinst aufzubauen.

Der Stil des Romans Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees erinnert mich an Jane Austen. Die Geschichte selbst etwas an „P.S.: Ich liebe Dich“. Es ist ein wundervolles Debüt einer jungen Schriftstellerin. Das Coder finde ich großartig. Natürlich erfährt man am Ende des Buches das große Geheimnis Aurelias. Auch dieses Mal ahnte ich es vorher schon. Das tut dem Buch jedoch keinen Abbruch. Es ist leicht und schwungvoll geschrieben. Wer Romane aus der Adelszeit gerne liest, wird an dieser Geschichte seine Freude haben.

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