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Freddie Mercury – Die Biografie von Lesley-Ann Jones

Irgendwie hat mich das Biografiefieber gepackt. Im Urlaub habe ich mir eine Persönlichkeit vorgenommen von der eigentlich jeder schonmal etwas gehört hat. Sei es der Name oder irgendein Song der Band Queen. Wie so häufig bei sehr berühmten Personen verbarg sich auch hinter Freddie Mercury eine interessante und zugleich tragische Persönlichkeit.

Geboren wurde er unter einem ganz anderen Namen, nämlich als Farrokh Bulsara in Sansibar. Seine Eltern waren Inder, also war alleine seine kulturelle Herkunft schon etwas besonderes. Groß geworden ist er zum einen in Sansibar, später dann auf einem Internat in Indien. Später lebte er dann in Großbritannien wo er seine späteren Bandkollegen kennen lernte. Die Band selber waren auch seine beständigsten Freunde, die er im Laufe seines Lebens und seiner Karriere hatte. Daneben noch seine langjährige Partnerin und später Freundin Mary Austin. Vielen Menschen hat er den Rücken zugekehrt im Laufe seines Lebens, manchmal sehr abrupt. Es ist nicht immer klar warum, aber je berühmter er wurde, desto leichter war er ausnutzbar.

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Der Beginn eines aufregenden Lebens

Die Karriere von Queen war keinesfalls eine steile. Anfangs hatten sie viele Probleme mit Plattenfirmen und mit der Bezahlung. Als die Band bereits bekannt und das erste Album veröffentlicht war, hatten sie dennoch Probleme ihre Miete zu bezahlen. Bis ein Wechsel zu einer neuen Plattenfirma den Wandel brachte. Ein exzessives Leben war nun möglich ausgelebt zu werden. Das klassiche Rockstarleben. Wilde Aftershowparties, große Häuser, großzügige Geschenke. Nicht zu vergessen Freddies ausuferndes sexuelles Privatleben und das nicht nur in eine Richtung. Details werden dem Leser hier aber erspart.

Die Krankheit

Irgendwann bekam Freddie aber erste Probleme mit der Stimme. Das war bereits Anfang der 80er, als kleine Knötchen festgestellt wurden. Eine Tour musste er sogar unterbrechen. Zu dem Zeitpunkt war AIDS noch fast unbekannt. Dem Leser ist dennoch klar, dass hier der Anfang vom Ende begann. Auch hier bleiben die meisten Details über seinen Zustand im Verborgenen.

Mercury wird als ein sehr liebenswürdiger Charakter beschrieben. Manchmal aber auch als spontan launisch. Generell hatte er aber das Herz am rechten Fleck. Er war stets bemüht seine Familie vor Details aus seinem Privatleben zu schützen. Auch seine Krankheit, AIDS, lies er bis einen Tag vor seinem Tod nicht an die Öffentlichkeit. Es lag auch in seinem Charakter nicht viel darüber zu reden. Seine engsten Mitmenschen wussten es, aber viel erzählt oder nachgefragt wurde nicht.

Die Biographie ist sehr gut und interessant geschrieben. Sie ist gegliedert nach den verschiedenen prägenden Phasen seines Lebens oder der Band. Lesley–Ann Jones sorgt stets dafür, dass seine Person die Würde behält. Über sein Privatleben, seine Krankheit wird neutral berichtet, nur das Nötigste wird erzählt. Dabei bleibt das Buch dennoch spannend und der Leser erfährt viel über einen besonderen Menschen.

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