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Die letzten ihrer Art – Douglas Adams

Heute stelle ich euch ein Buch vor, das richtig lange in meinem Regal lag. Ich habe es irgendwann mal zum Geburtstag oder zu Weihnachten bekommen und immer wieder drauf geschielt. Nun war es so weit, dass ich mal wieder ein Sachbuch lesen wollte und da fiel die Wahl auf „Die letzten ihrer Art“ von Douglas Adams und Mark Carwardine. Erst jetzt habe ich kapiert, dass es sich hierbei um ein Buch von dem Autor handelt, der ja auch Per Anhalter durch die Galaxis geschrieben hat. Ein Buch, in dem Adams seiner Fantasie freien lauf gelassen hat. Dagegen geht es in „Die letzten Ihrer Art“ um reale Probleme. Er macht sich mit seinem Begleiter Mark ein Jahr lang auf die Suche nach Tieren, die als ausgestorben gelten oder kurz davor stehen. Fast immer ist der Mensch für dieses Desaster verantwortlich.

die letzten ihrer Art auf www.nixzulesen.de
Links: Fossilien – bereits ausgestorbene Lebewesen. Rechts: eine Übersicht über Lebewesen, die noch zu retten sind.

Seine Reise beginnt in Malaysia auf der Insel Komodo. Hier sucht er nach den gleichnamigen Waranen. Eine Tierart, die gerne als moderne Saurier angesehen werden. Es sind große Echsentiere, die locker eine ganze Ziege verdrücken können. Auch für den Menschen können sie tödlich sein, denn sie haben einen sehr giftigen Speichel.

Auf der Suche nach großen und kleinen Tieren

Ihre Reise führt sie außerdem nach Afrika um das weiße nördliche Nashorn und den Silberrücken Gorialla zu finden, nach Neuseeland um den Kakapo Papagei (ja, ich habe mit Absicht diesen Vogel hier erwähnt ;P ) zu suchen und auch nach China um einen schwerhörigen Delfin, der im stark verdreckten Yangtse Fluss lebt aufzuspüren. Fast immer hat er auch Glück und findet mit viel Geduld und manchmal auch auf Kosten einiger Nerven die Tiere. Beweise gibt es dafür auch, denn hin und wieder wird das Buch unterbrochen mit ein paar farbigen Fotoseiten.

Wieder einmal kann ich euch ein Buch empfehlen, das für wissbegierige und naturbegeisterte Leute ideal ist. Adams verliert bei all der Wissenschaft nicht seinen humorvollen Schreibstil was dafür sorgt, dass sich das Buch locker und flüssig lesen lässt.

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