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Die Mädchenwiese – Martin Krist

In dem kleinen Örtchen Finkenwerda lebt Laura mit ihren zwei Kindern Lisa (13 Jahre) und Sam (etwa 6 Jahre).

Lisa fühlt sich nach der Trennung ihrer Eltern zu Hause schon längst nicht mehr wohl und will weg. Am besten nach Berlin zu ihrem Freund, den sie übers Internet kennenlernte.

Martin Krist - Märchenwiese auf www.nixzulesen.de
Eine harmolose Sommerwiese?

Anfangs deutet alles darauf hin, dass Lisa lediglich ausgebüchst ist. Doch es dauert nicht allzu lange bis die Leiche eines hübschen jungen Mädchens im Dorf gefunden wird. Ebenfalls schwarze Haare, wie Lisa, und im ähnlichen Alter. Schnell wird nun klar, dass Lisa in großer Gefahr schwebt.

Die Vergangenheit

Krist springt zudem in diesem Buch immer wieder zu einer längst zurückliegenden Geschichte, die mit dem aktuellen Geschehen stark verwurzelt ist. Die Vergangenheit könnte kaum trauriger sein. Eine junge Frau, die nach dem Tod des Vaters von ihrem Onkel vergewaltigt wird, lernt im Laufe der Zeit einen interessanten Mann kennen, der ihr Avancen macht. Schlussendlich werden sie ein Paar und heiraten. Doch dann geht ihre Misere weiter. Ihr Mann entpuppt sich als aggressiver Egoist, der seine Frau schlägt und misshandelt.

Die gesamte Geschichte ging mir extrem unter die Haut. Vor allem die Handlung aus der Vergangenheit hat mich stark in den Bann gezogen. Mehr schon als die Gegenwartsgeschichte um Lisa.

Das Buch ist durch und durch spannend und fesselnd. Ich habe sogar versucht das Buch etwas hinauszuzögern um einfach länger etwas davon zu haben.

Schade fand ich nur, dass mir schon sehr ein Teil des Endes klar war. Das tut dem Buch aber absolut keinen Abbruch. Die Auflösung und wie alles miteinander zusammenhängt erfährt man wirklich erst am Ende.

Die ganze Zeit schwirrte mir der Gedanke in meinem Kopf, dass die Story als Verfilmung super gut passen würde… Na Martin? Schon einmal darüber nachgedacht?

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