nix zu lesen

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle – Stuart Turton

Auf dem Anwesen der Familie Hardcastle findet ein Maskenball statt. Doch am Abend wird die Tochter der Familie erschossen. Ein stiller Beobachter weiß, durch einen geheimen Hinweis, bereits über den „Mord“ Bescheid. Der Beobachter, wir erfahren später, dass er Aiden heißt, weiß allerdings nicht, wie er zu diesen Feierlichkeiten gekommen ist und warum er diesen Hinweis bekommen hat. Schnell stellt sich heraus, dass sich das Geschehen offenbar täglich wiederholt. So lange, bis Aiden die tatsächlichen Hintergründe zu dem Mord herausbekommt. Dafür hat er acht Tage Zeit. In diesen acht Tagen wacht er jeden Tag in dem Körper eines anderen Gastes auf, sie werden in dem Buch immer „Wirte“ genannt. Schafft er es nicht in dieser Zeit den Mord aufzuklären, so geht alles wieder von vorne los.

Spannende Idee, aber was steckt dahinter?

Das klang für mich nach einem Superbuch. So Sachen wie Zeitreisen oder sich wiederholende Tage find ich eigentlich immer Spitze. Tatsächlich kannte ich sowas bisher nur aus Film und Fernsehen. Als Buch ist es sehr viel schwieriger den Überblick zu behalten, wenn ein und das selbe Ereignis immer wieder passiert. Das wirklich verwirrende hier sind die verschiedenen Charaktere. Es sind nicht nur die acht verschiedenen Wirte, sondern auch alle anderen Gäste die es zusätzlich noch gibt. Obendrein findet nicht alles in chronologischer Reihenfolge statt. Von Tag 2 wird manchmal auf Tag 5 gesprungen und dann wieder zurück auf Tag 3. Jedes mal ein anderer Wirt, jedes mal eine andere Perspektive. Ich habe es dann trotzdem zu Ende gelesen, weil ich eben wissen wollte was schlussendlich hinter der ganze Sache steckte. Auch, weshalb Aiden überhaupt in die Geschichte verwickelt ist, obwohl er niemanden der Gäste kennt. So richtig zufriedengestellt hat mich die Auflösung am Ende nicht obwohl die Idee eigentlich gut war.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei