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Schiffbruch in der Antarktis – Victoria McKernan

Im Jahr 1914 startete die Antarktis Expedition mit dem Schiff „Endurance“ unter der Leitung Ernest Sheckleton. Mit an Board auch der junge Perce, der von seinem Freund Billy als blinder Passagier auf das Expeditionsschiff geschmuggelt wurde. Es dauert jedoch nicht lange und Sheckleton entdeckt Perce. Zähneknirschend nimmt er ihn zur Kenntnis mit dem Hinweis, dass er bei einem Schiffbruch als erster geopfert wird um den Rest der Besatzung am Leben zu halten.

Nachdem die Endurance Südgeorgien verlassen hat, was quasi der letzte Funken Zivilisation für einige Monate sein sollte, schippert die Besatzung Richtung Antartkis. Aber es kommt, wie es kommen muss: sie bleiben im Packeis stecken, müssen an Land gehen und schließlich die Endurance hinter sich lassen. Nun beginnt ein erbitterter Überlebenskampf. Immer dann, wenn man denkt, dass es kaum noch schlimmer und dramatischer kommen kann, wird es schlimmer und dramatischer. Die Anwesenheit von Perce stellt sich allerdings als sehr nützlich heraus. Shackleton behandelt ihn wie ein vollwertiges Crewmitglied.

In der Antarktis einer anderen Gefahr ausgewichen

Währenddessen tobt auf dem restlichen Erdball der erste Weltkrieg. Niemand von der Besatzung ist sich darüber im Klaren, dass sie zumindest davor sicher sind. Der Krieg sorgt allerdings dafür, dass sich niemand dafür interessiert ein gekentertes Forschungsschiff in der Antarktis zu retten. Es gibt wichtigeres zu tun und die Crew ist auf sich alleine gestellt. Sie kämpfen hart um ihr Überleben und müssen auch einige Opfer bringen. Es ist immer wieder erstaunlich zu was der Mensch fähig ist, wenn es ums Überleben geht.

Das Buch ist sehr empfehlenswert für alle Freunde der Abenteuerliteratur. Es sollte allerdings bedacht werden, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Das hat für mich das Buch noch einmal etwas interessanter gemacht. Es stand ewig in meinem Bücherregal nachdem ich es gebraucht in einem Café gekauft habe, immer wieder habe ich darauf geschielt und es doch noch nicht gelesen. Jetzt finde ich es schade, dass ich es schon durch habe.

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