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Die Reise der Amy Snow – Tracy Rees

Wir schreiben das Jahr 1831: Aurelia Vennaway ist 8 Jahre alt und die Tochter einer hochangesehenen Adelsfamilie in England. Sie schleicht sich nach draußen und hört etwas schreien. Nackt im Schnee findet sie ein junges Baby. Sie nennt es Amy Snow. Aurelias Eltern mögen Amy nicht. Ein verwahrlostes Kind, wer weiß aus welchem armen Hause… Aurelia jedoch ist total vernarrt in Amy. Sie spielt mit ihr im Garten, stellt ihr Rätselaufgaben, liest ihr vor. Aurelia stirbt jedoch in sehr jungem Alter an einer Herzschwäche. Kurz zuvor unternahm sie ohne Amy eine lange Reise über mehrere Monate. Nach der Beerdigung und der Verkündung der Erbansprüche verlässt Amy ihr bisheriges Zuhause. Aurelias Mutter, Lady Vennaway, jagt sie quasi vom Hof. Sie geht mit einer gepackten Tasche und einem hinterlassenen Brief von Aurelia mit 10 Dollar. Hier beginnt eine turbulente Reise für Amy. Sie empfängt Briefe von Aurelia mit Rätselaufgaben. Amy wird von ihr in…

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The Girls – Rebecca Thornton

Josephine und Freya, beste Freundinnen, besuchen ein Mädcheninternat in London. Im Abschlussjahr wird Josephine zur Schulsprecherin gewählt. Josephine zählt zu den besten Schülerinnen und steht auf der Liste für ein Stipendium in Oxford. Josephine und Freya wollen im letzten Jahr noch einmal frei sein und gehen in einen angesagten Club. In dieser verhängnisvollen Nacht passiert etwas, was dem Leser natürlich vorenthalten wird.

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Die Reise nach Elmwood Springs – Fannie Flagg

Bereits auf den ersten zehn Seiten hat Fannie Flagg es wieder einmal geschafft, dass ich mich in die kleine Ortschaft nach Elmwood Springs sehne. Wie macht sie das nur? Es ist eine bezaubernde Umschreibung des Ortes, mit all seinen kleinen Geschäften, und der Menschen, die dort leben im Jahr 1948. Die Journalisten Dena Nordstrom ist eine kluge, schöne Frau und äußerst erfolgreich. Der Erfolg bringt es natürlich mit sich: Dena ist völlig überarbeitet und erleidet einen Zusammenbruch, durch den sie gezwungen ist, zu pausieren. Sie geht nun regelmäßig zum Psychologen. Dabei stellt sich heraus, dass sie anderen Menschen gegenüber unfähig ist, enge Beziehungen aufzubauen. Verursacht wurde der Zustand dadurch, dass ihre Mutter Dena im Kindesalter verließ. Dena begibt sich auf die Suche. Sie lässt sich zwischenzeitlich in Elmwood Springs nieder. Hier lebte Dena mit ihrer Mutter einige Jahre. Sie fühlt sich bei ihrer redseligen Cousine Norma und der schrulligen, aber…

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Dolfi und Marylin – Francois Saintonge

Das Buch Dolfi und Marylin* ist von dem Auto Francois Saintonge und durchgehend in der Ich-Perspektive der Hauptfigur geschrieben. Das ist durchaus wichtig zu erwähnen, denn ich persönlich finde gerade Geschichten in der Ich-Perspektive oft spannender. Der Erzähler denkt oft das gleiche wie der Leser und durch seine Gedankengänge werden bestimmte Dinge nochmal erklärt.

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Picknick mit Bären- Bill Bryson

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Nachdem mir der ausführliche Australienbericht von Bill Bryson so gut gefallen hat, wollte ich mehr Fernweh erzeugende Literatur haben. Also habe ich mir sofort Picknick mit Bären* ebenfalls vom gleichen Autor gekauft. Mit der Zeit entdecke ich immer mehr Reiseliteratur von Bill Bryson. Zum Glück ist die Welt sehr groß, ich werde also noch eine Weile spaß mit der Fernweh-Selbstgeisselung haben.

Mir gefällt bei Bill Bryson, dass man über alles mögliche etwas erfährt. Über Tiere, die Landschaft, teilweise historisches, skurrile Erlebnisse und vieles mehr. Manche Menschen finden vielleicht die Fotoerzählungen von Tante Emma jedes Jahr nach ihrem Mallorca Urlaub langweilig, aber wenn Tante Emma in dem Stil erzählen würde, würde ich mir jedes Jahr ne Dosis Mallorca von ihr geben lassen.

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Grimms Märchen

Mit diesem Beitrag möchte ich euch lediglich das Buch als solches vorstellen ohne auf die einzelnen Geschichten einzugehen. Ich habe in einem Antiquariat in Warnemünde eine besonders schöne und alte Ausgabe von Grimms Märchen aus dem Verlag A. Anton & Co., Leipzig, erstanden. Glaubt man den Angaben auf der ersten Seite, handelt es sich dabei um eine Ausgabe von 1929. Nach einigen Recherchen im Internet konnte ich herausfinden, dass es im gleichen Stil weitere Bücher aus dieser Zeit gibt. Ich kann also davon ausgehen, tatsächlich eine Antiquität erstanden zu haben. Das Buch ist komplett in altdeutscher Schrift geschrieben. Die Bilder sind von Rio Cramer und fallen teilweise schon aus dem Buch, da sie lediglich eingeklebt sind. Die Ecken sind ein wenig angegriffen. Ansonsten ist das Buch in einem ganz guten Zustand. Ich bin sehr froh, dieses Buch gekauft zu haben und bereue es kein bisschen.  

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Das Haus der vergessenen Bücher – Christopher Morley

Die Geister der Literatur

Christopher Darlington Morley ist bereits 1957 verstorben. Die Originalausgabe zum Haus der vergessenen Bücher* erschien 1919 unter dem Titel The Haunted Bookshop*. Leider erschien es auf Deutsch erst 2014. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des 1917 erschienenen Buches Eine Buchhandlung auf Reisen*, im Original erschienen unter Parnassus on Wheels*„.

Roger Mifflin hat sich mit seinem Buch-Antiquariat seinen größten Traum erfüllt. Er wirbt mit dem Slogan „In diesem Geschäft spukt es“. Hier spuken die Geister der großen Literatur.

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Die Akademie Morde – Martin Olczak

Das Buch Die Akademiemorde* von Martin Olczak ist mir beim stöbern im Buchladen in die Hände gefallen. In schwedens Hauptstadt Stockholm werden innerhalb kurzer Zeit mehre Mitglieder der Schwedischen Akademie ermordet. Der Mörder fällt durch seine aussergewöhnlichen Waffen auf. Beim ersten mal verwendet er ein altes Gewehr, bei dem die Kugel noch mit Wachs eingeschmiert wurde. Ein weiteres mal verwendet er dagegen ein sehr modernes Geschoss. Dran an dem Fall ist die Komissarin Claudia Rodriguez, die sich direkt auf Recherche begibt unter anderem in einem Antiquaritat, das ihrem ehemaligen Freund Leo gehört. Vor jedem Kapitel findet man eine Seite auf der ein Nobelpreisträger steht, in welchem Jahr er den Preis bekam und mit welcher Begründung.  Solche Details sind immer toll, finde ich. Interessant: zwischen 1940 und 1943 wurden keine Nobelpreise vergeben. Da war wohl was wichtiges los.

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Frühstück mit Kängurus- Billy Bryson

Literatur mit Kängurus hat mich in der Vergangenheit ja nicht im Stich gelassen, darum viel es mir nicht sehr schwer mich für Frühstück mit Kängurus* zu entscheiden. In dem Buch erzählt Bill Bryson von einer seiner vielen Australien-Trips. Er fährt die wichtigsten Punkte in Australien ab und erzählt dabei über seine Erlebnisse und was es über den bestimmten Ort zu wissen gibt. Zu den Orten gehören nicht nur Standart Reiseziele wie die Städte Sydney und Perth, sondern auch der Dschungel, die Steppe und die absolute Einsamkeit. Auf dem Titelbild ist er Uluru, in der westlichen Welt besser als Ayers Rock, zu sehen. Kurz vorm Ende ist mir aufgefallen, dass er ihn noch gar nicht erwähnt hat. Aber auch über diesen Berichtet er.

Über Flora und Faune in Australien

Wenn ich zuerst an Australien denke, dann fallen mir zuerst riesige, hässliche und überaus giftige Spinnen ein. Danach kommen die (für mich) weniger schlimmen Tiere wie Schlangen oder Skorpione. Über diese vielen Tiere erzählt er ausführlich, auch was deren Gift mit einem anrichtet. Interessant hier auch: die Würfelqualle. Gibt es nicht nur in Australien, ist aber überall auf der Welt gleich tödlich. Auch Pflanzen haben es durchaus in sich. Viele davon erfährt Bryson in Australien selber. Glücklicherweise aber nicht am eigenem Leib, sondern weil er dort viele interessante Museen besucht. Auch niedliche Tiere wie Kängurus findet er dort.

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wie hab ich es nur geschafft, dass das Buch so zerfleddert ist?!
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Das Wunder von Lost River – Fannie Flagg

Fannie Flagg hat unter anderem den Bestseller „Grüne Tomaten“ geschrieben. Da das ein fantastisches Buch war, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Beim Stöbern im Internet stieß ich somit unter anderem auf „Das Wunder von Lost River“. Luftveränderung   Die Geschichte beginnt mit dem an einer unheilbaren Krankheit (Lungenemphysem) leidenden Oswald. Er ist Alkoholiker und starker Raucher. Sein Arzt empfiehlt ihm von Chicago in ein wärmeres Klimagebiet umzuziehen, damit er möglicherweise noch etwas länger lebt. Oswald bekommt von seinem Arzt ein Prospekt vom Woodbound Hotel, einem Kurhotel im Süden Alabamas. Nachdem Oswald sich dafür entscheidet und im Hotel anrufen möchte, erfährt er nach und nach, dass das Kurhotel bereits im Jahre 1911 komplett abgebrannt ist (Das Buch wurde 2005 geschrieben. Ich nehme an, dass es auch in dieser Zeit spielt, da nichts anderes erwähnt wird.). Weshalb bekommt Oswald also einen fast 100 Jahre alten Flyer von seinem Arzt? Leider…

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Als Schisser um die Welt – Jan Kowalsky

Ein etwas anderer Reisebericht… Bücher über Reisen sind immer so eine Sache. Sie können sehr gut beschrieben, humorvoll und glaubwürdig, manchmal aber auch öde und langwierig sein. In diesem Buch beschreibt der Autor scheinbar reale Urlaubserlebnisse und alle dabei geschehenen Kuriositäten.  Das Buch ist zwar witzig beschrieben und lässt mich des Öfteren schmunzeln, gleichzeitig wage ich aber zu bezweifeln, dass es sich tatsächlich wie beschrieben ereignet hat. Kann es sein, dass in jedem einzelnen Urlaub so viele Merkwürdige Dinge passieren? Die Angst vor einem Abenteuerurlaub wird hier sehr überspitzt dargestellt. So viel Angst kann kaum jemand haben. Nichtsdestotrotz sind die Geschichten sehr humorvoll. Zwischendurch tauchen immer wieder kleine Abbildungen auf, die die Geschichten nochmals aufwerten. Die Laos-Reise klingt verführerisch. Mein Favorit ist die Reise mit dem alten VW-Bus durch Slowenien. Jetzt bekomme ich allerdings auch Lust auf Sri Lanka.

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Wein-Wandern in Deutschland

Meine nächste Reiseplanung ist mit diesem Buch-Geschenk ein Stückchen konkreter geworden. Es werden 24 verschiedene Wanderrouten durch die schönsten Anbaugebiete Deutschlands vorgestellt. Zu jeder Route werden die Besonderheiten der dort angebauten Rebsorten sowie Länge, Wanderdauer, Schwierigkeitsgrad und die Art der Wegmarkierung (z.B. gelbe Traube oder weiße Traube auf rotem Grund) beschrieben. Es handelt sich um Tagestouren, die durch weitere Tipps der Umgebung, unter anderem auch Übernachtungsmöglichkeiten, ergänzt werden. Es muss ja nicht immer der überlaufene, weltweit bekannte Jakobsweg sein. Cheers

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