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Das Haus der vergessenen Bücher – Christopher Morley

Die Geister der Literatur

Christopher Darlington Morley ist bereits 1957 verstorben. Die Originalausgabe zum Haus der vergessenen Bücher* erschien 1919 unter dem Titel The Haunted Bookshop*. Leider erschien es auf Deutsch erst 2014. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des 1917 erschienenen Buches Eine Buchhandlung auf Reisen*, im Original erschienen unter Parnassus on Wheels*„.

Roger Mifflin hat sich mit seinem Buch-Antiquariat seinen größten Traum erfüllt. Er wirbt mit dem Slogan „In diesem Geschäft spukt es“. Hier spuken die Geister der großen Literatur.

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Die Akademie Morde – Martin Olczak

Das Buch Die Akademiemorde* von Martin Olczak ist mir beim stöbern im Buchladen in die Hände gefallen. In schwedens Hauptstadt Stockholm werden innerhalb kurzer Zeit mehre Mitglieder der Schwedischen Akademie ermordet. Der Mörder fällt durch seine aussergewöhnlichen Waffen auf. Beim ersten mal verwendet er ein altes Gewehr, bei dem die Kugel noch mit Wachs eingeschmiert wurde. Ein weiteres mal verwendet er dagegen ein sehr modernes Geschoss. Dran an dem Fall ist die Komissarin Claudia Rodriguez, die sich direkt auf Recherche begibt unter anderem in einem Antiquaritat, das ihrem ehemaligen Freund Leo gehört. Vor jedem Kapitel findet man eine Seite auf der ein Nobelpreisträger steht, in welchem Jahr er den Preis bekam und mit welcher Begründung.  Solche Details sind immer toll, finde ich. Interessant: zwischen 1940 und 1943 wurden keine Nobelpreise vergeben. Da war wohl was wichtiges los.

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Frühstück mit Kängurus- Billy Bryson

Literatur mit Kängurus hat mich in der Vergangenheit ja nicht im Stich gelassen, darum viel es mir nicht sehr schwer mich für Frühstück mit Kängurus* zu entscheiden. In dem Buch erzählt Bill Bryson von einer seiner vielen Australien-Trips. Er fährt die wichtigsten Punkte in Australien ab und erzählt dabei über seine Erlebnisse und was es über den bestimmten Ort zu wissen gibt. Zu den Orten gehören nicht nur Standart Reiseziele wie die Städte Sydney und Perth, sondern auch der Dschungel, die Steppe und die absolute Einsamkeit. Auf dem Titelbild ist er Uluru, in der westlichen Welt besser als Ayers Rock, zu sehen. Kurz vorm Ende ist mir aufgefallen, dass er ihn noch gar nicht erwähnt hat. Aber auch über diesen Berichtet er.

Über Flora und Faune in Australien

Wenn ich zuerst an Australien denke, dann fallen mir zuerst riesige, hässliche und überaus giftige Spinnen ein. Danach kommen die (für mich) weniger schlimmen Tiere wie Schlangen oder Skorpione. Über diese vielen Tiere erzählt er ausführlich, auch was deren Gift mit einem anrichtet. Interessant hier auch: die Würfelqualle. Gibt es nicht nur in Australien, ist aber überall auf der Welt gleich tödlich. Auch Pflanzen haben es durchaus in sich. Viele davon erfährt Bryson in Australien selber. Glücklicherweise aber nicht am eigenem Leib, sondern weil er dort viele interessante Museen besucht. Auch niedliche Tiere wie Kängurus findet er dort.

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wie hab ich es nur geschafft, dass das Buch so zerfleddert ist?!
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Das Wunder von Lost River – Fannie Flagg

Fannie Flagg hat unter anderem den Bestseller „Grüne Tomaten“ geschrieben. Da das ein fantastisches Buch war, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Beim Stöbern im Internet stieß ich somit unter anderem auf „Das Wunder von Lost River“. Luftveränderung   Die Geschichte beginnt mit dem an einer unheilbaren Krankheit (Lungenemphysem) leidenden Oswald. Er ist Alkoholiker und starker Raucher. Sein Arzt empfiehlt ihm von Chicago in ein wärmeres Klimagebiet umzuziehen, damit er möglicherweise noch etwas länger lebt. Oswald bekommt von seinem Arzt ein Prospekt vom Woodbound Hotel, einem Kurhotel im Süden Alabamas. Nachdem Oswald sich dafür entscheidet und im Hotel anrufen möchte, erfährt er nach und nach, dass das Kurhotel bereits im Jahre 1911 komplett abgebrannt ist (Das Buch wurde 2005 geschrieben. Ich nehme an, dass es auch in dieser Zeit spielt, da nichts anderes erwähnt wird.). Weshalb bekommt Oswald also einen fast 100 Jahre alten Flyer von seinem Arzt? Leider…

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Als Schisser um die Welt – Jan Kowalsky

Ein etwas anderer Reisebericht… Bücher über Reisen sind immer so eine Sache. Sie können sehr gut beschrieben, humorvoll und glaubwürdig, manchmal aber auch öde und langwierig sein. In diesem Buch beschreibt der Autor scheinbar reale Urlaubserlebnisse und alle dabei geschehenen Kuriositäten.  Das Buch ist zwar witzig beschrieben und lässt mich des Öfteren schmunzeln, gleichzeitig wage ich aber zu bezweifeln, dass es sich tatsächlich wie beschrieben ereignet hat. Kann es sein, dass in jedem einzelnen Urlaub so viele Merkwürdige Dinge passieren? Die Angst vor einem Abenteuerurlaub wird hier sehr überspitzt dargestellt. So viel Angst kann kaum jemand haben. Nichtsdestotrotz sind die Geschichten sehr humorvoll. Zwischendurch tauchen immer wieder kleine Abbildungen auf, die die Geschichten nochmals aufwerten. Die Laos-Reise klingt verführerisch. Mein Favorit ist die Reise mit dem alten VW-Bus durch Slowenien. Jetzt bekomme ich allerdings auch Lust auf Sri Lanka.

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Wein-Wandern in Deutschland

Meine nächste Reiseplanung ist mit diesem Buch-Geschenk ein Stückchen konkreter geworden. Es werden 24 verschiedene Wanderrouten durch die schönsten Anbaugebiete Deutschlands vorgestellt. Zu jeder Route werden die Besonderheiten der dort angebauten Rebsorten sowie Länge, Wanderdauer, Schwierigkeitsgrad und die Art der Wegmarkierung (z.B. gelbe Traube oder weiße Traube auf rotem Grund) beschrieben. Es handelt sich um Tagestouren, die durch weitere Tipps der Umgebung, unter anderem auch Übernachtungsmöglichkeiten, ergänzt werden. Es muss ja nicht immer der überlaufene, weltweit bekannte Jakobsweg sein. Cheers

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