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nix zu lesen Beiträge

Gevatter Tod – Terry Pratchett

Gevatter Tod*. Der erste Band der Tod-Geschichten aus der Scheibenwelt und mein erster Pratchett-Roman. Die Scheibenwelt ist eine komplett eigene Welt für sich. Sie ist voller Magie, Gegensätze und Kuriositäten.

Mortimer, kurz Mort, ist im rechten Alter eine Lehre zu beginnen. Sein Vater geht mit ihm nach Schafrücken. Hier soll er auf dem Gewerbemarkt seine Lehrstelle finden. Die nach einer Lehrstelle Suchenden warten auf der Mitte des Platzes darauf von einem Ausbildungsherren angesprochen zu werden und eine Lehrstelle zugeteilt zu bekommen. Dies geschieht ausschließlich bis Mitternacht des einen Tages. Mort bleibt zuletzt ohne Lehrstelle zurück. Der erste Gong der Turmuhr schlägt. Es ist Mitternacht. Doch plötzlich sind unerwartete Laute zu hören. Hufgetrappel. Es erscheint ein schwarzes Pferd und auf ihm eine Gestalt im schwarzen Umhang und mit knöchernen Fingern: Der Tod.

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Welches Buch kommt mit auf Reisen?

Ich gebe ja zu: auf Reisen wäre ein Ebookreader eine wirklich gute Option. So hat man nicht die Qual der Wahl welches Buch man mitnehemen soll und quasi Sturmgepäck. Auf der anderen Seite sitze ich dann irgendwann mit 1000 Büchern am Strand von Thailand und weiß dann auch nicht welches ich lesen soll, warum also nicht eine Vorselektion der oldschool art?

Es ist also mal so weit. Es geht nach Asien. 3 Wochen. Beim letzten mal hatte ich 2 Bücher bei und es waren 16 Tage. Das war schon etwas knapp. Damals hatte ich Das Parfum* von Patrick Süßkind dabei, ich hab es bereits in Deutschland angefangen und erst als zweites Buch im Urlaub gelesen. Ich war erst gar nicht soo scharf darauf es weiter zu lesen, aber da ich dann keine andere Wahl hatte kam nur noch dieses in Frage. Und es hat sich gelohnt. Auch dazu wäre es mit einem Ebookreader nicht gekommen.

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Rabenfrauen von Anja Jonuleit – ein Roman über eine Sekte

1959: Christa und Ruth sind beste Freundinnen und stehen kurz vor ihrem Abitur. Die letzten Sommerferien sind sehr heiß. Sie lernen am Fluss Erich kennen. Erich gehört einer Gruppe freikirchlicher Christen an. Er lädt beide Frauen ein mit seiner Gruppe zu zelten und zu essen. Ruth und Christa sind fasziniert von Erich und verlieben sich sehr schnell. Erich gelingt es Christa für seine religiösen Ideen zu gewinnen, während Ruth zusehends misstrauischer wird und schließlich versucht Ruth aus den Fängen der Sekte zu befreien.

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Die Reise der Amy Snow – Tracy Rees

Wir schreiben das Jahr 1831: Aurelia Vennaway ist 8 Jahre alt und die Tochter einer hochangesehenen Adelsfamilie in England. Sie schleicht sich nach draußen und hört etwas schreien. Nackt im Schnee findet sie ein junges Baby. Sie nennt es Amy Snow. Aurelias Eltern mögen Amy nicht. Ein verwahrlostes Kind, aus einem ungestümen, armen Hause. Aurelia selbst ist jedoch total vernarrt in ihre Freundin Amy. Sie spielt mit ihr im Garten, stellt ihr Rätselaufgaben, liest ihr vor. Amys Reise Doch leider stirbt Aurelia in sehr jungem Alter an einer Herzschwäche. Kurz zuvor unternimmt sie ohne Amy eine lange Reise über mehrere Monate. Nach der Beerdigung und der Verkündung der Erbansprüche verlässt Amy ihr bisheriges Zuhause. Aurelias Mutter, Lady Vennaway, jagt sie quasi vom Hof. Sie geht mit einer gepackten Tasche und einem hinterlassenen Brief von Aurelia in dem sich 10 Dollar befinden. Hier beginnt eine turbulente Reise für Amy. Sie empfängt Briefe…

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The Girls – Rebecca Thornton

Josephine und Freya, beste Freundinnen, besuchen ein Mädcheninternat in London. Im Abschlussjahr wird Josephine zur Schulsprecherin gewählt. Josephine zählt zu den besten Schülerinnen und steht auf der Liste für ein Stipendium in Oxford. Josephine und Freya wollen im letzten Jahr noch einmal frei sein und gehen in einen angesagten Club. In dieser verhängnisvollen Nacht ist etwas passiert, das dem Leser natürlich anfangs vorenthalten wird. 

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Dolfi und Marylin – Francois Saintonge

Das Buch Dolfi und Marylin* ist von dem Auto Francois Saintonge und durchgehend in der Ich-Perspektive der Hauptfigur geschrieben. Das ist durchaus wichtig zu erwähnen, denn ich persönlich finde gerade Geschichten in der Ich-Perspektive oft spannender. Der Erzähler denkt oft das gleiche wie der Leser und durch seine Gedankengänge werden bestimmte Dinge nochmal erklärt.

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Picknick mit Bären- Bill Bryson

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Nachdem mir der ausführliche Australienbericht von Bill Bryson so gut gefallen hat, wollte ich mehr Fernweh erzeugende Literatur haben. Also habe ich mir sofort Picknick mit Bären* ebenfalls vom gleichen Autor gekauft. Mit der Zeit entdecke ich immer mehr Reiseliteratur von Bill Bryson. Zum Glück ist die Welt sehr groß, ich werde also noch eine Weile spaß mit der Fernweh-Selbstgeisselung haben.

Mir gefällt bei Bill Bryson, dass man über alles mögliche etwas erfährt. Über Tiere, die Landschaft, teilweise historisches, skurrile Erlebnisse und vieles mehr. Manche Menschen finden vielleicht die Fotoerzählungen von Tante Emma jedes Jahr nach ihrem Mallorca Urlaub langweilig, aber wenn Tante Emma in dem Stil erzählen würde, würde ich mir jedes Jahr ne Dosis Mallorca von ihr geben lassen.

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Grimms Märchen – Schmuckausgabe

Mit diesem Beitrag möchte ich euch lediglich das Buch als solches vorstellen ohne auf die einzelnen Geschichten einzugehen. Die Märchen von den gebrüder Grimm dürften die meisten Menschen als Kind vorgelesen bekommen haben.  Falls nicht, holt es defintiv nach 😉 Ich habe in einem Antiquariat in Warnemünde eine besonders schöne und alte Ausgabe von Grimms Märchen aus dem Verlag A. Anton & Co., Leipzig, erstanden. Glaubt man den handschriftlichen Angaben auf der ersten Seite, handelt es sich dabei um eine Ausgabe von 1929.  Nach einigen Recherchen im Internet konnte ich herausfinden, dass es im gleichen Stil weitere Bücher aus dieser Zeit gibt. Es ist also fast einhundert Jahre alt. Ich kann also mit Stolz davon ausgehen, tatsächlich eine Antiquität erstanden zu haben. Das Buch ist komplett in altdeutscher Schrift geschrieben. Die Bilder sind von Rio Cramer und fallen teilweise schon aus dem Buch, da sie lediglich eingeklebt wurden. Ob sich…

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Das Haus der vergessenen Bücher – Christopher Morley

Die Geister der Literatur

Christopher Darlington Morley ist bereits 1957 verstorben. Die Originalausgabe zum Haus der vergessenen Bücher* erschien 1919 unter dem Titel The Haunted Bookshop*. Leider erschien es auf Deutsch erst 2014. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des 1917 erschienenen Buches Eine Buchhandlung auf Reisen*, im Original erschienen unter Parnassus on Wheels*„.

Roger Mifflin hat sich mit seinem Buch-Antiquariat seinen größten Traum erfüllt. Er wirbt mit dem Slogan „In diesem Geschäft spukt es“. Hier spuken die Geister der großen Literatur.

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Die Akademie Morde – Martin Olczak

Das Buch Die Akademiemorde* von Martin Olczak ist mir beim stöbern im Buchladen in die Hände gefallen. In schwedens Hauptstadt Stockholm werden innerhalb kurzer Zeit mehre Mitglieder der Schwedischen Akademie ermordet. Der Mörder fällt durch seine aussergewöhnlichen Waffen auf. Beim ersten mal verwendet er ein altes Gewehr, bei dem die Kugel noch mit Wachs eingeschmiert wurde. Ein weiteres mal verwendet er dagegen ein sehr modernes Geschoss. Dran an dem Fall ist die Komissarin Claudia Rodriguez, die sich direkt auf Recherche begibt unter anderem in einem Antiquaritat, das ihrem ehemaligen Freund Leo gehört. Vor jedem Kapitel findet man eine Seite auf der ein Nobelpreisträger steht, in welchem Jahr er den Preis bekam und mit welcher Begründung.  Solche Details sind immer toll, finde ich. Interessant: zwischen 1940 und 1943 wurden keine Nobelpreise vergeben. Da war wohl was wichtiges los.

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Frühstück mit Kängurus- Billy Bryson

Literatur mit Kängurus hat mich in der Vergangenheit ja nicht im Stich gelassen, darum viel es mir nicht sehr schwer mich für Frühstück mit Kängurus* zu entscheiden. In dem Buch erzählt Bill Bryson von einer seiner vielen Australien-Trips. Er fährt die wichtigsten Punkte in Australien ab und erzählt dabei über seine Erlebnisse und was es über den bestimmten Ort zu wissen gibt. Zu den Orten gehören nicht nur Standart Reiseziele wie die Städte Sydney und Perth, sondern auch der Dschungel, die Steppe und die absolute Einsamkeit. Auf dem Titelbild ist er Uluru, in der westlichen Welt besser als Ayers Rock, zu sehen. Kurz vorm Ende ist mir aufgefallen, dass er ihn noch gar nicht erwähnt hat. Aber auch über diesen Berichtet er.

Über Flora und Faune in Australien

Wenn ich zuerst an Australien denke, dann fallen mir zuerst riesige, hässliche und überaus giftige Spinnen ein. Danach kommen die (für mich) weniger schlimmen Tiere wie Schlangen oder Skorpione. Über diese vielen Tiere erzählt er ausführlich, auch was deren Gift mit einem anrichtet. Interessant hier auch: die Würfelqualle. Gibt es nicht nur in Australien, ist aber überall auf der Welt gleich tödlich. Auch Pflanzen haben es durchaus in sich. Viele davon erfährt Bryson in Australien selber. Glücklicherweise aber nicht am eigenem Leib, sondern weil er dort viele interessante Museen besucht. Auch niedliche Tiere wie Kängurus findet er dort.

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wie hab ich es nur geschafft, dass das Buch so zerfleddert ist?!
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Das Wunder von Lost River – Fannie Flagg

Fannie Flagg hat unter anderem den Bestseller „Grüne Tomaten“ geschrieben. Da das ein fantastisches Buch war, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Beim Stöbern im Internet stieß ich somit unter anderem auf „Das Wunder von Lost River“. Luftveränderung   Die Geschichte beginnt mit dem an einer unheilbaren Krankheit (Lungenemphysem) leidenden Oswald. Er ist Alkoholiker und starker Raucher. Sein Arzt empfiehlt ihm von Chicago in ein wärmeres Klimagebiet umzuziehen, damit er möglicherweise noch etwas länger lebt. Oswald bekommt von seinem Arzt ein Prospekt vom Woodbound Hotel, einem Kurhotel im Süden Alabamas. Nachdem Oswald sich dafür entscheidet und im Hotel anrufen möchte, erfährt er nach und nach, dass das Kurhotel bereits im Jahre 1911 komplett abgebrannt ist (Das Buch wurde 2005 geschrieben. Ich nehme an, dass es auch in dieser Zeit spielt, da nichts anderes erwähnt wird.). Weshalb bekommt Oswald also einen fast 100 Jahre alten Flyer von seinem Arzt? Leider…

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Als Schisser um die Welt – Jan Kowalsky

Ein etwas anderer Reisebericht soll das Buch als Schisser um die Welt* von Jan Kowalsky sein. In dem geht es darum, dass ein sehr ängstlicher Mann von seiner Frau zu einer Weltreise mit viel Abenteuergarantie überredet wird.  Bücher über Reisen sind immer so eine Sache. Sie können sehr interessant, humorvoll und glaubwürdig geschrieben sein. Auf der anderen Seite gibt es auch viele, die öde und langwierig sind. In diesem Buch beschreibt der Autor Jan Kowalsky offenbar reale Urlaubserlebnisse und alle dabei geschehenen Kuriositäten.  Das Buch ist zwar witzig geschrieben und lässt mich des Öfteren schmunzeln, gleichzeitig wage ich aber zu bezweifeln, dass es sich tatsächlich alles wie beschrieben ereignet hat. Kann es sein, dass in jedem einzelnen Urlaub so viele Merkwürdige Dinge passieren? Die Angst vor einem Abenteuerurlaub stellt der Autor sehr überspitzt dar. Es ist eher unwahrscheinlich, dass jemand wirklich dermaßen viele Ängste hat. Ein Buch voll  Witz und Fernweh Nichtsdestotrotz sind die…

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Wein-Wandern in Deutschland

Meine nächste Reiseplanung ist mit diesem Buch-Geschenk ein Stückchen konkreter geworden. Es werden 24 verschiedene Wanderrouten durch die schönsten Anbaugebiete Deutschlands vorgestellt. Zu jeder Route werden die Besonderheiten der dort angebauten Rebsorten sowie Länge, Wanderdauer, Schwierigkeitsgrad und die Art der Wegmarkierung (z.B. gelbe Traube oder weiße Traube auf rotem Grund) beschrieben. Es handelt sich um Tagestouren, die durch weitere Tipps der Umgebung, unter anderem auch Übernachtungsmöglichkeiten, ergänzt werden. Es muss ja nicht immer der überlaufene, weltweit bekannte Jakobsweg sein. Cheers

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